Ausbildung von Geflüchteten

Eine echte Win-Win-Situation:

Die Ausbildung von Geflüchteten in der DZ BANK Gruppe

Gesellschaftswerte

Die DZ BANK Gruppe bietet Geflüchteten die Chance zum Einblick in die Arbeitswelt und einem möglichen Berufsstart im Dienstleitungsbereich. Darüber hinaus unterstützen Mentoren die Teilnehmer dabei, sich in Deutschland gut einzuleben.

Wir möchten jungen Menschen, die aus ihrer Heimat nach Deutschland geflohen sind, den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Dazu bieten wir ihnen gemäß ihrer Ausbildung vom Praktikumsplatz bis zur Ausbildung oder einem Dualen Studium vielfältige Möglichkeiten in der DZ BANK Gruppe an. Dazu gehören die Bausparkasse Schwäbisch Hall, DZ HYP, DZ PRIVATBANK, VR Smart Finanz sowie die R+V Versicherung, TeamBank und Union Investment. Grundsätzlich kommen alle Fachbereiche in Frage, je nach Qualifikation und Interesse der Bewerber.

 

Von der Zusammenarbeit profitieren beide Seiten. Die Teilnehmer bekommen Einblicke in die Arbeit eines großen Finanzdienstleisters und unsere Unternehmen lernen qualifizierte junge Menschen kennen, die womöglich später als Mitarbeiter ihre Karriere in der DZ BANK Gruppe fortsetzen.
Seit 2017 haben wir rund 100 Geflüchtete an allen Standorten der DZ BANK Gruppe beschäftigt, viele als Hospitanten oder Praktikanten, aber auch als duale Studenten oder Festangestellte. Jedem Praktikanten oder Hospitanten steht zudem ein Mentor zur Seite, der bei der Vermittlung unserer Kultur sowie bei der Orientierung im Alltag unterstützt. Die Dauer wird flexibel je nach Aufgabengebiet gestaltet.
Die jungen Menschen bekommen Einblicke in das Arbeitsleben einer bestimmten Abteilung in einem Unternehmen der DZ BANK Gruppe. Je nach Qualifikation und Interesse werden sie dort in die Aufgaben der Abteilung eingebunden und lernen das Unternehmen von innen kennen. Die Mentoren ergänzen das operative Erfahrungsspektrum, indem sie ihre Mentees dabei unterstützen, sich in Deutschland einzuleben. Dazu können beispielsweise der Besuch kultureller Veranstaltungen, Stadtführungen oder Hilfe beim Knüpfen von Kontakten gehören.

Hassan Alzayed (Bildmitte) kam 2015 aus Syrien nach Deutschland

Als Hassan Alzayed im September 2015 aus Syrien nach Deutschland kommt, führt ihn gleich zu Beginn eine Zugfahrt über Frankfurt. „Als ich die Skyline zum ersten Mal gesehen habe, war ich fasziniert. Diese Mischung aus kleinen und großen Häusern hier in Frankfurt gibt es in meiner Heimat nicht. Und ich dachte, wie schön es wäre, irgendwann in einem der kleinen Häuser zu wohnen und in einem der großen zu arbeiten.“


Dieser Traum hat sich inzwischen zumindest zur Hälfte erfüllt. Denn Hassan Alzayed arbeitet seit einem Jahr im Meldewesen der DZ BANK. Dort unterstützt er die Wertpapier-Geschäftsabstimmung und prüft die Daten der Handelsgeschäfte.  

Ich möchte einfach langfristig ein ganz normales Leben haben. Eine eigene Wohnung – am besten direkt in Frankfurt – und eine Familie.

Hassan Alzayed, Mitarbeiter im Meldewesen der Buchhaltung

Zur DZ BANK ist er über einen Kollegen gekommen, dessen Frau er bei Arabisch-Übersetzungen geholfen hat. „Wir sind Nachbarn in Gießen und da ich in Damaskus Wirtschaft studiert habe und die DZ BANK Hospitationen anbietet, hat er mich vorgeschlagen.“


Auf die Hospitation folgte ein sechsmonatiges Praktikum in der Buchhaltung, das ihm Einblick in verschiedene Abteilungen und Aufgabenfelder ermöglichte. Im Meldewesen hat es ihm besonders gut gefallen und als dort eine Stelle frei wurde, weil eine Kollegin ein einjähriges Sabbatical angetreten hat, wurde dem heute 29-Jährigen der Job angeboten. „Gefreut hat mich das vor allem wegen der tollen Kollegen. Die Zusammenarbeit ist wertschätzend und freundschaftlich.“ Die Sprache hat er schnell gelernt, inzwischen spricht er nahezu fließend Deutsch. Er schmunzelt, wenn er sagt: „Ich verstehe alles, bis auf die Witze. Manchmal erwarten die Kollegen eine Reaktion auf einen Witz, den ich nicht kapiert habe.“


Aus dem befristeten Job ist inzwischen eine Festanstellung, aus dem Traum Realität geworden. Welche Wünsche und Ziele bleiben noch? „Ich möchte einfach langfristig ein ganz normales Leben haben. Eine eigene Wohnung – am besten direkt in Frankfurt – und eine Familie.“

2015 floh Moaoia Shatila aus Syrien, heute absolviert der 26-Jährige ein duales Studium in der DZ BANK und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim. Was das Studium ihm bringt, wie er die Kultur in der Bank erlebt und welche Pläne er für die Zukunft hat, erzählt er im Video: